09.10.2011
Die 6. Gebirgsjagd in Willebadessen
Nachdem uns der Wecker heute Morgen im Stich gelassen hat, mussten wir (Jutta u. René) uns ein wenig sputen. In Willebadessen trafen wir uns dann mit den Anderen. Marcel und Hannah waren schon vor Ort und auch Ines, Erich und Rüdiger ließen nicht lange auf sich warten. Nach dem einen oder anderen Kaffee, kam herrlicher Weise und wider erwartend noch die Sonne raus, doch trotz dem: es ist nun einmal Oktober und es wird zunehmend kälter. – So auch heute (brrr).
Nun jedoch zum eigentlich wichtigen, dem Turnier. 32 Stände inkl. 4 Doppel-Hunter. Schießbeginn war 10:00 Uhr und nach den obligatorischen 15 Akademikerminuten (oder waren es vielleicht doch 30? *g*) ging es um 10:30 Uhr los. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal dieses Turniers sind die mit viel liebe zum Detail gestalteten 2D & 3D Tiere. Der Parcours selbst war wie jedes Jahr sehr gut und für alle schießbar gestellt.
Nach dem Schießen ist vor der Siegerehrung, und so war dann auch Zeit sich um sein leibliche Wohl zu kümmern. Traditionell wurde die Wartezeit im Gasthaus „Zum Jägerhof“ überbrückt. Am Ende hat sich das Warten wieder einmal für die Kasseler Feldbogenschützen gelohnt. Ines erlangte in der Klasse Damen Langbogen den 1. Platz. Auch Jutta erreichte den 1. Platz in der Klasse Damen Jagdrecurve. Hannah, unsere jüngste im Bunde, schoss leider in der Gruppe der Jugendlichen und Schülern in einer Klasse. Hier konnte sie sich gegen die älteren Mitstreiter nicht durchsetzen. Nächstes Mal meldet sie gleich bei den Damen Langbogen an. Hier hätte sie heute über einen 3. Platz freuen können. Wir, die Männer im Bunde, konnten indes zwar nicht mit Podiumsplätzen brillieren, jedoch konnten Rüdiger und ich uns unter den besten 10 einordnen.
Abschließend bleibt unser Dank für ein sehr schönes Turnier und die Gewissheit, nächstes Jahr natürlich wieder dabei zu sein.
René Burghardt
Mein erstes Bogenturnier
Am 2. Oktober war es endlich soweit, der Tag meines ersten Bogenturniers war gekommen. Früh um 7.00 Uhr machten wir (mein Dad war natürlich auch dabei) uns von Wolfenbüttel aus auf den Weg nach Celle. Als wir gegen 8.00 Uhr am Kiebitzsee eintrafen, waren schon viele andere Bogenschützen dort. Auch von unserem Verein hatten sich Ines und Erich mit Smilla, Jutta und René, Manfred und Barbara mit Frieda, Marc und Wolf auf den Weg gemacht. Insgesamt sollten es an diesem Tag rund 220 Schützen aller Bogenklassen werden. Bei sommerlichem Wetter ging es um 10.00 Uhr in den Parcours. Neben Marc und Wolf waren noch zwei andere nette Bogenschützen (Richard und Thomas) bei uns in der Gruppe. Das Gelände war SUPERSCHÖN.
Es ging rund um den Kiebitzsee und hin und wieder gab es kleine Hügel oder Hochsitze von denen aus man die Pfeile fliegen lassen konnte.
Nach insgesamt 36 Zielen und einer Mittagspause mit Salat und Würstchen kamen wir gegen 16.30 Uhr erschöpft, aber zufrieden wieder am Platz an. Dann gab es sogar noch Suppe aus der Gulaschkanone, bevor die Siegerehrung stattfand. Alle Schüler und Jugendlichen erhielten einen Preis. Auch Jutta (1. Platz: Damen Jagdrecurve) und Ines (4. Platz: Damen Langbogen) konnten sich über eine Rehkeule und ein Glas Heidehonig freuen. Es hat mir bei meinem ersten Turnier alles sehr viel Spaß gemacht und so wird es wohl auch nicht mein letztes Turnier bleiben. 
Hannah Drewes
Unser Turnierwochenende – „Aarer Herbstjagd“ und „19. Neuwirtshäuser Jagdturnier“
Nach der erholsamen Sommerpause fängt nun für uns das Turniergeschehen wieder an. Gestartet sind wir auch gleich in die Vollen. Am vergangenen Samstag besuchten wir zu fünft die Aarer Herbstjagd und am folgenden Tag versuchten wir unser Glück beim 19. Neuwirtshäuser Jagdturnier. Diesmal war unser Auto mit 7 voll besetzt.
„Die Aarer Herbstjagd“
Doch eins nach dem Anderen. Die „Aarer Herbstjagd „ bestritten dieses Mal Tobias, Nicole, Jutta, Manfred und ich. Für Tobias war es sein aller erstes Turnier, in dem er (gerade in die Jugendklasse aufgestiegen) vom Erwachsenen Pflock schießen musste und als 13 Jähriger in der Klasse U18 startete. Für die Restlichen von uns war es dieses Mal der zweite Besuch bei der „Aarer Herbstjagd“ und trotz der größeren Baumaßnahmen im Gelände seitens eines Energiekonzerns und den damit verbunden Schwierigkeiten mit der Parcoursgestaltung, war es ein sehr gutes und abwechslungsreiches Turnier. Die Entfernungen waren human, was jedoch nicht bedeuten soll, dass der Parcours einfach gestellt war. Die Ausrichter verstanden sich darauf das Schussfenster schwierig zu gestalten. Am Ende ging es dann, zumindest für einen Teil von uns dennoch gut aus.
Als aller erstes muss hier Tobias, der wirklich toll geschossen hat, hervorgehoben werden. Er hat verdient den 2. Platz errungen und war zudem der beste Schütze in der seiner Schützengruppe (Manfred, René, Heiko, Tobias). Super Leistung! Doch auch unsere Bogensportlerinnen konnten glänzen und so belegte Jutta den 1. Platz in der Klasse Damen Jagdrecurve. Nicole belegte den 4. Platz ebenfalls in derselben Klasse. Manfred sortierte sich im Mittelfeld ein, und ich rundete unser Ergebnis nach unten hin ab (ich gelobe Besserung).
Abschließend bleibt neben dem Dank für das schöne Turnier noch ein kleiner Kritikpunkt übrig. Über 2 ½ Stunden auf die Siegerehrung warten zu müssen ist leider wirklich zu viel. Wir hoffen aber, dass es beim nächsten Mal besser mit der Auswertung klappt, denn wir wollen wieder mit dabei sein, wenn es heißt: willkommen zum „Aarer Frühling“.
„19. Jagdturnier Neuwirtshaus“
Nun aber weiter zu unserem zweiten Turnier. Diesmal (nur einen Tag später) besuchten wir unsere Freunde der Newirtshäuser Bogenschützen bei Schwärzelbach (160 km Richtung Süden). Das Auto war voll besetzt. Dieses Mal mit von der Partie: Ines, Nicole, Jutta, Erich, Manfred, Rüdiger und ich. 22 Stände, eine 3-Pfeil Runde und eine Hunter-Runde. Trotz schlechter Wetterprognosen erreichten wir unsere Startpflöcke trockenen Fußes, was auch den ganzen Tag so bleiben sollte.
In Gruppen schossen jeweils Nicole und Manfred, Ines und Erich, sowie Jutta, Rüdiger und ich zusammen. Nach der ersten 3-Pfeil-Runde trafen wir uns zum Mittagessen, während dessen der Parcours teilweise noch einmal für die Hunter-Runde umgepflockt wurde. Frohen Mutes machten wir uns auf in die zweite Runde. Hier trennte sich nun die Spreu vom Weizen. Denn war man in der ersten Runde noch recht gut, so stieg der Druck nun umso mehr. Vorbei ist vorbei und bei einer 20/16 Hunterwertung kann ein Nuller schon einen oder mehrere Plätze ausmachen. Ich erlaubte mir dann doch gleich 4, wodurch ich jede Hoffnung auf einen Platz auf dem Treppchen vergessen konnte. Rüdiger war so begeistert, dass er mir nacheiferte, wodurch wir in der Ergebnisliste dann auch sehr nahe bei einander standen. Insgesamt hatten alle von uns (der eine mehr, der andere weniger) mit der zweiten Runde zu kämpfen. Am Ende wurde wieder einmal die Leistung der Bogenschützinnen in unserem Verein deutlich. Ines erreichte den 1. Platz in der Klasse Damen Langbogen, Jutta den 2. Platz in der Klasse Damen Jagdrecurve. Die Heimfahrt gestaltete sich somit feuchtfröhlich, da die Bestplatzierten wie jedes Jahr einen wunderbaren Geschenkkorb, welcher mit etlichen Leckereien und diversen alkoholischen Getränken bestückt waren überreicht bekamen. Nächstes Jahr sind wir definitiv wieder mit von der Partie, wenn es heißt: auf zum Jubiläumsturnier der Neuwirtshäuser Bogenschützen!
21. August 2011
2. Ziegeleiturnier in Rettmer
Am 21. August 2011 war es endlich wieder soweit. Torsten und Jürgen hatten zum 2. Ziegeleiturnier in Rettmer eingeladen. Wolf und ich folgten wieder ihrem Ruf…
Wolf weckte mich um kurz vor sieben Uhr, für Sonntags also quasi mitten in der Nacht. Naja, wir wollten eine gute Gruppe und den Parcours nicht doppelt laufen müssen; also aufgestanden, angetüddert ein paar Happen gegessen und um ca, 8:00 Uhr standen wir schon auf dem Anmeldeplatz – nur unwesentlich zu früh ;-).
Irgendwann lagen die Gruppenlisten aus. Wie durch Geisterhand waren die ersten Gruppen schon voll besetzt. Aber hinten war noch alles frei. Frank stand mutterseelenallein in einer Gruppe; nicht mehr lange. Später fanden sich auch noch Dirk und Lutz in dieser Gruppe. So entstand eine muntere Gruppe, aus 3 alten Hasen und 2 nicht mehr ganz Anfängern. Wir hatten alle auf dem Parcours unseren Spaß, schließlich sollte es auch ein Spaßturnier sein! Es war toll es zu erleben, wie die Spitzenleute sich die guten Schüsse nicht missgönnten sondern immer freundschaftlich miteinander umgingen. Ich glaube, dies war nicht in allen Gruppen so und heutzutage scheint es auf Turnieren nicht mehr die Regel zu sein!
Die Ziele waren anspruchsvoll gestellt, auch wenn anstelle des Hirsches (auf ca. 40 m) vom letzten Jahr diesmal nicht die von Torsten angekündigten Ratten („Nur Kill zählt. Körper gibt Abzug!“) standen, sondern ein Krokodil. Es hatte bei einer geschätzten Körperlänge von ca. 2,5 m ein Kill von ca. 10 x 20 cm…
Wir waren nach einem sehr heißen Tag auf dem Gelände der Ziegelei schließlich froh, unsere Schießzettel abgeben zu können. Die Auswertung ließ etwas auf sich warten. „Die Siegerehrung ist in 10 Min.“ habe ich ungefähr drei mal gehört… innerhalb von ca. 1,5 Stunden. Fairerweise muss man anmerken, dass es an den Teilnehmern selbst lag. Wenn bei angekündigtem Turnierbeginn mit Begrüßung um 9:30 Uhr noch Gruppen um 10:45 Uhr in den Parcours und in die Wertung gehen, muss man sich fragen, ob diese Sportskameraden noch ganz bei Trost sind! Wer zu spät kommt, egal aus welchen Gründen, sollte aus Rücksicht gegenüber anderen auch mal zurückstecken können und zumindest auf die Berücksichtigung in der Wertung verzichten können. Den Parcours erleben können Sie ja trotzdem!
Frank, Dirk und Lutz fanden sich ganz vorne in der Holzknüppelliste wieder. Wolf führte mit dem 1. Platz die Gästeliste der Schüler an, während ich mich auf Platz 4 der Gästeliste für Erwachsene wiederfand. Das vordere Drittel war mein Ziel; es passte.
Wieder einmal gilt es Torsten, Jürgen, Heike und den ganzen anderen stillen Heinzelmännchen im Hintergrund für dieses Turnier zu danken. Ihr habt uns einen tollen Tag bereitet.
Und wie im letzten Jahr gilt es: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!
Nach der Siegerehrung gab es noch eine Verlosung. Die Glücksfee zog meinen Zettel, als ein von Torsten geschmiedeter Feuerkorb verlost wurde… Ich freue mich riesig über diesen Korb. Er wird auf unserer Terrasse seinen Platz finden. Das Beste ist der kleine Bogenzwerg auf dem Rand… passenderweise ein Linksschütze ;-)
Marc Prillwitz
Hitzeschlacht beim Alheimer Kesseltreiben..
..oder wie man Trugbildern auch ohne psychogene Substanzen begegnen kann – später mehr dazu.
Halten wir es mal wie bei der Werbung – Sonntag, 5 Juni 2011 Alheim, die Sonne brennt – scheint ein heißer Tanz zu werden und Ines, Erich, Manfred, Rüdiger, René und ich hatten brav unsere Tanzkarten ausgefüllt.
Bevor ich mich aber weiter in die unterschiedliche Metaebenen des Bogensports vorwage – hier ein paar „Figues and Facts“ zum Turnier. Das Alheimer Kesseltreiben wir von der Alheimer Bogengilde ausgerichtet, fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt und zählt mit seiner Begrenzung auf maximal 100 Teilnehmer, getreu dem Motto „Quantität nicht gleich Qualität“, zu den angenehm „kleineren“ Turnieren. 30 3D-Stände waren in einer normalen Drei-Pfeile-Runde, mit glücklicherweise vier eingestreuten Hunter-Schüssen zu bezwingen. Der Parcours schlängelte sich bergauf, bergab durch schattige Laubwaldausläufer und teilweise über steile, halboffene Kalkmagerrasen. Die Ziele waren gut und an so mancher Ecke recht trickreich gestellt. Nicht selten wurde die Bergziege mit dem Kill auf dem Präsentierteller erst nach einem intensiven Auge-in-Auge-Wettstarren mit dem ungünstig stehenden Genossen auf dem anderen Felsen entdeckt – oder gar erst nach dem ersten Pfeil. Das Karibu (war das eins?) auf gut 60 Meter bergauf hätte nicht unbedingt sein müssen – aber was soll`s that`s life. Der größte Feind an diesem Tag war eindeutig die Hitze und auch ohne der eingangs erwähnten, i.d.R. illegalen Substanzen verdoppelten sich manche Ziele auf wundersame Weise. Bei rund 30°C im Schatten ging`s ganz schön an die Substanz und ich möchte behaupten, dass nicht wenige – wenigstens für eine Millisekunde - den Parcours am liebsten mit einem schattigen Plätzchen an einem See getauscht hätten.
Die Zeit zwischen der Auswertung und der Siegerehrung wurde mit einem extra Wettkampf überbrückt. – das Zaunkönig-Schießen. Unglücklicherweise befanden sich selbige nicht mehr im Käfig, dafür aber was Marderartiges – ..egal, bei der Hitze war eh alles Wurscht, also immer druff –wie der Nordhesse zu sagen pflegt. Das ganze war eine Art Ausscheidungsschießen bei dem die Sieger eine Wildcard für das nächste Turnier erkämpften. Pünktlich vor dem herannahenden Gewitter war dann auch alles unter Dach und Fach, ein wirklich schönes Turnier hat sein Ende gefunden und so ziemlich jeder Teilnehmer kannte nur noch ein Ziel – ab zum Auto und auf zur nächsten Dusche.
Nicole Burghardt
Am 28.Mai 2011 begannen in Hermannsburg, einem kleinen Örtchen in der Nähe von Celle, die 4. Deutschen Meisterschaften der Ritter. Im Örtzepark wurde ein Mittelaltermarkt aufgebaut und im Beiprogramm fand ein kleines, liebevoll ausgerichtetes Bogenturnier statt.
Schon im letzten Jahr hatten wir diesen Markt mit dem Ritterturnier besucht und beim Bogenturnier bedauert, unsere Bögen nicht mitgebracht zu haben. Dieses Jahr hatten wir unsere Bögen dabei. Im Vorfeld hatte ich mit dem Veranstalter und dem Ausrichter des Bogenturniers Mail-Kontakt aufgenommen. Wir konnten teilnehmen und trafen einige bekannte Gesichter aus dem Vorjahr wieder, um gemeinsam Spaß zu haben…
An dem kleinen Bogenturnier in der Stechbahn nahmen 12 Schützen in Gewandungen teil. Zunächst wurde eine Qualifikationsrunde geschossen. Es galt aus einer Gruppe von 3 Wildschweinen den hinten stehenden Keiler zu treffen. Dafür standen 3 Pfeile zur Verfügung. Den vorn stehenden Sauen durfte kein Haar gekrümmt werden. Leider schieden in dieser Runde die beiden Kinder aus. Wolfi piercte einer Sau ein Ohr… Die 10 Erwachsenen kamen weiter.
Es gab verschiedene Aufgaben, wie den Schuss durch einen Holzrahmen auf die dahinter am Boden stehende Ringscheibe , ein Schuss aus einer Fünfergruppe innerhalb von 3 Sekunden, und schließlich die Aufgabe beliebig viele Pfeile innerhalb von 8 Sekunden auf die Scheibe zu schießen. 3 Pfeile waren Standard. Ein Schütze schoss 5 Pfeile, wovon 4 die Scheibe trafen. Diese Aufgabenstellungen machten den Reiz dieses Turnieres aus!
Am Ende wurde nach Punkten gewertet. Es gab 4 Preise. So stand ich denn zumindest neben dem imaginären Treppchen und konnte mich über eine kleine Gewandfibel aus Bronze freuen, welche ich unserem Mittelalterfreund Wolfi schenkte….
Nach dem Turnier drehten wir noch eine Runde über den Mittelaltermarkt bis das Hauen und Stechen der Ritter begann…
Marc und Wolf Prillwitz
09.05.2011
Die berühmte Satz des Showmasters Hans Rosenthal trifft auch für dieses Turnier haargenau. "Sie (wir) sind der Meinung, das war spitze!" Die Bogenfreunde aus Schwebda haben an diesem Tag wirklich alles richtig gemacht. Nicht einer unserer 10 Bogenschützen hatte auch nur die kleinste Kleinigkeit zu bemängeln. Der Parcours war ein Traum. Auf der 6,5 km langen Strecken warteten stets neue und interessante Schüsse, und durch die exponierte Lage konnte man immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die Landschaft genießen. Die Zeit verging wie im Flug, so das die 36 Ziele schneller abgehakt waren als manch einer gedacht hätte. Dazu kam noch das tolle Wetter, wodurch das Warten auf die Siegerehrung eher ein gemütliches beisammen Sitzen als ein langweiliges Warten war. Zu guter Letzt, gab es ja auch noch das Weitschießen auf einen gut 100 m entfernten Bison. Hier ist Rüdiger besonders hervorzuheben, denn er hat als einziger aus unserer Riege den Bison getroffen, und das gleich zwei Mal. -Respekt! Auch bei den Ergebnissen war unsere kleine Truppe ganz gut vertreten. Nachfolgend die Ergebnisse.Name Bogenklasse Punkte Platz
Ines Manske Langbogen Damen 284 2
Jutta Kehr Jagdrecurve Damen 350 2
Erich Manske Langbogen Herren 357 15
Manfred Harbusch Langbogen Herren 340 20
Manfred Herbold Langbogen Herren 331 24
Christian Kohl Langbogen Herren 296 33
Reiner Döring Langbogen Herren 265 40
Marcel Drews Langbogen Herren 230 45
Rüdiger Uthschinski Jagdrecurve Herren 355 16
René Burghardt Jagdrecurve Herren 349 18
Bleibt mir abschließend nur die Freude mich im Namen der Kasseler Feldbogenschützen bei den Bogenfreunden aus Schwebda zu bedanken, und ein großes Lob mit auf den Weg zu geben. Bis zum nächsten Mal.
René Burghardt
09.04.2011
Nachdem ich am Freitag Abend nocheinmal meine Pfeile angespitzt hatte, machte ich mich am Samstag Morgen gegen 08:00 Uhr auf den Weg nach Reichensachsen. um dort an der Zweiten 3D Frühlingsrunde der Armbrust & Bogenfreunde Wehretal teilzunehmen . Geschossen werden sollte auf 20 3D Ziele, 1 x als 3-Pfeilrunde und 1 x als Hunterrunde.
Das Wetter war super und ich war guter Dinge. Das waren doch schon mal ganz gute Voraussetzungen für einen schönen Turniertag. Ich war gespannt, was mich bei meinem 1. Turnier erwarten würde. Einige Parcourserfahrungen hatte ich ja schon gesammelt, aber ein Turnier ist ja doch noch mal etwas anderes. Obwohl, man hat ja eigentlich nicht zu verlieren, andererseits würde es mich schon freuen, wenn ich alle meine geliebten Pfeile wieder heile mit nach hause bringen würde.
Gegen 08:45 Uhr traf ich in Reichensachsen ein. Marcel war auch gerade eingeflogen, Rüdiger, Marc und Wolf sollten auch noch kommen.
Nachdem wir unser Startgeld bezahlt hatten, wählten wir uns in eine Gruppe ein und ließen zum Warm werden schon mal ein paar Pfeile auf die Einschießscheibe fliegen. Nachdem sich alle 38 Teilnehmer auf 10 Gruppe verteilt hatten, ging es gegen 10:00 Uhr ins Gelände bzw. an die Pflöcke.
Zu Marcel und mir hatten sich noch Matthias und Karsten gesellt. Matthias schoss einen Langbogen, Karsten eine Armbrust.
Die Topographie des Geländes wurde von den Armbrust & Bogenfreunde Wehretal optimal genutzt, sodass uns ein Parcours mit sehr abwechslungsreichen Schüssen mit meist wunderschönem Panorama und guten Pfeilfängen geboten wurde. Am besten hat mir ein ziemlich weiter Schuss über eine Schlucht auf einen Steinbock gefallen.
Nachdem unsere Gruppe die 3-Pfeilrunde recht flott absolviert hatte, legten wir bei leckerem Steak vom Grill und immer noch herrlichstem Wetter eine Pause ein. Anschließend wurden die 20 Ziele des Parcours noch einmal als Hunterrunde geschossen. Im Anschluss konnten wir unser Können noch beim Weitschießen auf eine Scheibe mit Fitaauflage unter Beweisstellen. Die „traditionellen Bogenschützen“ schossen hierbei 3 Pfeile aus 50 m Entfernung, „Compounder“ und Armbrustschützen schossen aus 80 m.
Gegen 16:30 Uhr waren alle Schießzettel und die Ergebnisse vom Weitschießen ausgewertet und wir konnten zur Siegerehrung schreiten. Mit meinen 216 Punkten bei der 3-Pfeilrunde, 130 Punkten bei der Hunterunde und 5 Punkten beim Weitschießen war ich natürlich noch Welten von einer vorderen Platzierung entfernt. Mein Wunsch alle meine Pfeile wieder heile mit nach hause zu bringen ging jedoch in Erfüllung, sodass ich mich gegen 17:15 Uhr zufrieden und gut gelaunt wieder auf den Heimweg nach Kassel aufmachte.
An dieser Stelle möchten Marcel, Rüdiger, Marc, Wolf und ich uns noch einmal bei den Armbrust & Bogenfreunde Wehretal für ein gelungenes Turnier in kleiner Runde mit schönen Schüssen in einem tollen Parcours, guter Verpflegung zu fairen Preisen und herrlichstem Wetter bedanken.
Schon jetzt freuen wir uns auf die Dritte 3D Frühlingsrunde in 2012 im schönen Wehretal.
Christian Kohl












































