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29.06.2010

Schwebda 2010 - Unser erstes Turnier

 

Obwohl wir noch nicht so lange im Verein sind, haben wir uns nun zu unserem ersten Turnier getraut. Es hat uns sehr gut gefallen und das beste war natürlich das schöne Wetter. Da wir leider etwas zu spät waren, sind wir mit Saus und Braus zum Turnier geflitzt und zum Glück konnten wir uns noch rechtzeitig anmelden. Freundlicher weise haben Manfred und Reiner uns in ihrer Gruppe aufgenommen.

Kaum waren wir beim ersten Ziel angelangt, waren wir schon ausser Puste. Wir waren schon fix und fertig, obwohl das erste Ziel war noch nicht bewältigt war. Wie bereits gesagt, war dies unser erstes Turnier und zu unserem Glück waren die Ziele nicht so weit entfernt. Der Parcours war sehr schön aufgestellt und auch die 3D Tiere standen sehr gut, so konnten wir meistens im Schatten Schiessen und mussten nicht in der prallen Sonne stehen.

Da mein Vater normalerweise mit Visier schiesst, musste er dies zu diesem Turnier weglassen. Dennoch hatte er ein recht positives Ergebnis erzielt. Meine Ergebnisse waren auch recht positiv, obwohl ich seit ca. zwei Wochen nicht beim Training war.

Letztendlich müssen wir sagen:"Dies war mit Sicherheit nicht unser letztes Turnier." Und wir müssen uns Entschuldigen, da wir nicht bis zur Siegerehrung bleiben konnten. Großen Dank an Jutta,Nicole und René, für ihre Mühen uns mehrere Termine für Turniere zur Verfügung zu stellen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Nici Szklorz

 

 

26.05.2010

Drei „Pfingstochsen“ in  Willebadessen

Wie eigentlich jedes Jahr im Mai wurde auch 2010 über das Pfingstwochenende das große Klosterturnier in Willebadessen (früheren Teilnehmern besser bekannt als „Kampf um die Ehresburg“) angepriesen.In Verbindung mit einem parallel stattfindenden Mittelaltermarkt (quasi auch wie jedes Jahr) sollte sich, verteilt über Samstag und Sonntag, ein Heer von 500 Bogenschützen aufmachen, den von niedlichen 2-D-Tieren besetzten Klosterwald zu befreien. Ein grundlegendes Mindestmaß an Neugierde, gepaart nach dem dringenden Bedürfnis nach Sonne, frischer Luft und einem entspannten Waldsparziergang trieben mich, Marcel und René dann wohl auch am Samstag zur „sauerländischen Jagdgesellschaft“.Entgegen den übrigen Tagen der vergangenen Woche, prahlte der frühe Samstagmorgen geradezu mit Sonne, Sonne und nochmals Sonne (René und Marcel turnten gleich mit Sonnenbrille und T-shirt draußen rum) – da konnten sich die „Schönwetterschützen“ (hiermit gestehe ich öffentlich – ich bin auch einer) nicht beschweren :-).

Angekommen im Klosterbezirk wurde sich flugs eingeschrieben und es ging dann auch extrem pünktlich los – und offiziell sollten alle Schießzettel nur bis 16:00h angenommen werden... na ja, schaun wir mal. Im üblichen Gelände, hauptsächlich bestehend aus lichtem Buchen-Mischwald, wurde eine Drei-Pfeile-Runde mit 32 Zielen absolviert. Die Tiere wie immer sehr schön bemalt und oft auf den ersten Blick „leicht“ gestellt – versteckte Bodenwellen, irritierende Bäume usw. machten dann so manchem Schützen klar, dass sie vielleicht zweimal „blicken“ sollten. Für allgemeine Belustigung sorgte die Punktewertung. Offiziell als normale 3-Pfeile-Runde angekündigt, bestand die Runde aber eher aus Hunter, Doppelhunter und Minuszielen – das soll bei leibe keine Kritik sein, vor allem nicht von einem Hunterfanatiker, aber so einige Ziele entpuppten sich doch als ultimativer Flaschenhals mit extremer Staugefahr. Wie dem auch sei, wir kämpften uns wacker durch und stolperten gegen 15:00h aus dem grünen Buschwerk und trollten uns zur Schießzettelabgabe mit der Überraschung, dass wir um 15:20 die zweite Gruppe waren, die abgab… war nicht um 16:00 offiziellen Schluß?! – Leider dann doch nicht, was soll`s.

Nach der Pflicht sollte dann die Kür folgen – auf Hochdeutsch Futter und Klosterbier für müde Helden der Jagd auf dem Mittelalterlichen Spektakulum. Problem: die hungrigen und durstigen Schützen waren da.. nur die Taverne hatte nicht auf und die Jungs waren auch wirklich nicht die schnellsten mit dem Aufmachen (nur gut, dass der Markt schon seit einigen Stunden lief.. gegen Eintritt). Nach etwas Genörgel unsererseits gab`s dann doch noch was für Kehle und Magen. Den eher etwas peinlich geratenen Abschuss des Samstags machte die Siegerehrung – über Preise im Wert von 99 Cent und vor allem immer dasselbe für Platz 1 bis 3 brauchen wir uns eigentlich nicht aufzuregen.. war ja bekannt.

Ein kurzes Fazit:

Prinzipiell kann man sagen, dass dieses Turnier zwei Gesichter hat. Der Parcours und das Schießen im Gelände an sich wunderschön – das andere Drumherum mit Abstrichen und faden Beigeschmack. Über die Jahre betrachtet wird der Mittelaltermarkt auch immer kleiner, vermutlich in zwei Jahren gar nicht mehr existent sein.. und von den 500 angekündigten Schützen hat wohl mindestens ein Drittel die falsche Autobahnabfahrt genommen.

Nicole Burghardt

 

 

22.02.2010

Das 13. Kaufunger Schneeturnier 2010 - Diesmal auch mit Schnee!!!

 

René Burghardt

 

 

08.12.2009

Weihnachtsessen 2009

Zum zweiten Mal fand unser Weihnachtsessen im Hotel „Am Sonnenhang“ statt. Es bietet für unsere Veranstaltung die idealen Räumlichkeiten.
Danke sagen möchten wir Jutta, Nicole und René für die Vorbereitungen, den weihnachtlich geschmückten Raum sowie für die festlich gedeckte Tafel.
Ein großer Teil unserer Mitglieder hatte sich auf den Weg gemacht, im Gepäck ein Wichtelpaket, das angekommen in einem roten Weihnachtssack verschwand. Nachdem jeder einen Platz gefunden hatten, begrüßte unser Obmann Erich alle noch einmal herzlich und gab einen kurzen Rückblick über das vergangene und einen Ausblick auf das kommende Jahr.
Danach eröffnete Jutta das schmackhafte Buffet und die Schlacht, bei der für jeden etwas dabei war, begann. Nachdem Dirk sich schon mal seinen Schokoladenpudding sicher gestellt hatte, erfreute er uns mit einem Gedicht und einer Geschichte die zur allgemeinen Erheiterung beitrugen.
Unser jüngstes Mitglied Janis nutzte den Schoß seiner Mama für ein kurzes Nickerchen, war aber zur Verteilung der Wichtelpäckchen auf den Punkt genau wieder wach. Nun war es soweit. Zwei zauberhafte Engel, Lisa und Nicole, verteilten die Wichtelpäckchen. Da sie mit dieser Aufgabe überrumpelt wurden, fehlten ihnen noch die Engelflügel.“Aber im nächsten Jahr…..dann werden wir auf Flügeln herein schweben“, so die Beiden.
Unsere Weihnachtsfeier war ein schöner Abschluss eines ereignisreichen- und erfolgreichen Jahres.

Ines Manske

 

 

 

29.11.2009

Neuental – ein ganz besonderes Treffen

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und der ganz normale Weihnachtswahnsinn hat wieder besitz von eigentlich ganz normalen Menschen ergriffen. Die logische Konsequenz für vielleicht nicht so ganz normale Leute – Pfeile und Bogen geschnappt und ab zu einem vielleicht nicht so ganz normalen Bogenturnier nach Neuental und das ist keinesfalls negativ gemeint! Neuental ist halt besonders und für jeden individuell – ich persönlich hab mich das ganze Jahr auf ein Treffen mit einem neuen / alten Freund gefreut.
Im Gegensatz zu den vorherigen Tagen gestaltete sich das Wetter am Samstagmorgen geradezu freundlich und zu diesem Zeitpunkt auch noch trocken. Pünktlich nachdem dann auch alle ihre Gruppen gefunden hatten ging`s dann auch los. Der Parcours mit 31 Zielen beschrieb eine Acht, die zum Teil im Wald und zum Teil in der Nähe eines Baggersees verlief. Die Ziele waren anspruchsvoll und manchmal auch etwas „tricky“ gestellt, aber „so what“, wir waren doch zum Bogenschießen da – ansonsten hätten wir uns auch zu den ganz normalen Menschen auf den Weihnachtsmarkt stellen können oder in `ne Halle gehen. Verständlich, dass Viele in der ersten Hitze des Gefechts – ich möchte mich da ganz sicher nicht ausnehmen – knurrten „wenn das so weitergeht..“, „wo ist eigentlich das Ziel..?“ oder besonders schön „darf man eine Motorsäge mitnehmen, man braucht sie ja nicht anzumachen..“, aber letztendlich muss doch jeder zugeben, dass gerade die Schwierigkeit den Kick bringt. Wer hat sich bitte nicht saumäßig gefreut, den Steinbock oder den Wolf zu erwischen? Wo der Wald mit seinen vielen fiesen Ästen und den vermutlich extra für uns gepflanzten Brombeerranken bestechen konnte, verwöhnte uns der See mit Wind und Wasser – vornehmlich von oben. Im Gegensatz zu der Windstille im Wald musste man sich in diesem offenen Gelände gehörig umstellen, auch wenn manche es vielleicht etwas übertrieben haben und dementsprechend Sprüche ernten durften - Zitat: „.. du brauchst nicht so weit vorhalten – da drüben ist es windstill, das Tier bewegt sich nicht“ (in solchen Momenten liebt man seine Blutsverwandten). So gegen halb vier hatten wir es dann wieder zurück zur Futterkrippe geschafft und – weil wir ja irgendwie doch normale Menschen sind – überbrückten wir die Wartezeit mit Glühwein, Kaffee oder Kakao. Die Auswertung zog sich etwas hin, aber das schreiben wir mal auf die parallel durchgeführte Endabrechnung des Hessen-Pokals. Und aus Sicht unseres Vereins hat sich auch das Warten gelohnt – hat sich doch Jutta den 1. Platz in der Damen-Recurve-Klasse gekrallt – Chapeau!
Und auch ich hab meinen alten Freund dann doch noch getroffen – wir sehen uns nächstes Jahr!

 

Nicole Burghardt

 

Bogenklasse Name Punkte Platzierung
Damen Jagdrecurve Nicole Burghardt 185 7
Damen Jagdrecurve Jutta Kehr 273 1
Herren Langbogen Marcel Drewes 151 28
Herren Langbogen Manfred Herbold 208 18
Herren Langbogen Reiner Doering 215 17
Herren Jagdrecurve Dirk Forster 196 35
Herren Jagdrecurve René Burghardt 301 13

 

 

 

16.11.2009

Golfschießen im November

 

Wenn ich heute so aus dem Fenster schaue, denke ich mir: Was hatten wir am gestrigen Sonntag (15.11.2009) bloß für ein Glück mit dem Wetter, dass wir trockenen Fußes und Hauptes unser alljährliches Golfschiessen genießen konnten.

Wie schon in den Jahren zuvor haben wir auch dieses Jahr die langgezogenen Wiesen bei Schnellrode zur Verfügung  gestellt bekommen. Hier auch einen herzlichen Dank an den Wiesenbesitzer Herrn Jung.

Treffpunkt war 9:30 Uhr am Schießstand, von wo aus wir dann (unter optimaler Ausnutzung der vorhandenen Fahrgelegenheiten) um 9:50 Uhr mit den Autos Richtung Schnellrode aufbrachen.

Nach dem Erreichen unseres Ziels konnte es auch schon gleich losgehen, da die geringen Aufbauarbeiten bereits am Vortag durchgeführt worden sind.

Bögen aufgespannt und los!

Für die, die noch nix mit dem Begriff des Golfschießens anfangen können, hier noch eine kleine Erklärung.

1) Ziel ist das Herunterschießen eines Softballs von einem Drahtgestänge.

2) Das Ziel befindet sich in einer Durchschnittlichen Entfernung von 130 m bis 250 m.

3) Jeder Bogenschütze hat maximal 6 Schüsse um das Ziel zu erreichen.

Noch zwei kleine Tipps:

4) Grundkenntnisse der Physik sind für das Erreichen der optimalen Schussweite von Vorteil. :-)

5) Auch ein Softball unterliegt dem Gesetzt der trägen Masse, und zeigt sich allzu gerne sehr unbeeindruckt (sprich er bleibt einfach liegen), wenn man Ihn frontal erwischt und der Pfeil durch ihn durchgeht. :-)

So, nun aber zurück zum Schießen. Vorbereitet waren 4 Ziele. Nach einigen kleinen Tipps und Erklärungen für all diejenigen, die noch nie Golf geschossen haben (bitte nicht verwechseln mit „auf Golfs geschossen haben“), startete unsere kleine Truppe von 15 Bogenschützinnen und Bogenschützen voll durch.

Schnell war das Handwerk erlernt und manch einer hätte bestimmt vorher nicht gedacht, dass sein Bogen so weit schießen kann. Beflügelt vom guten Wetter und der Zielgenauigkeit aller Teilnehmer, konnten wir noch zusätzlich ein fünftes Ziel schießen.

Abschließend sollte es noch eine kleine aufsteigende Überraschung geben. Diese stellte sich als mit Helium gefüllte Luftballons heraus, welche an einer dünnen Schnur 10 m (mehr oder weniger ruhig) über dem Boden schwebten. Trotz eines mysteriösen (und bislang nicht aufgeklärten) „Ballonbefreiungsversuchs“ versuchten einige diese „leichten“ Ziele zu treffen, was sie auch größtenteils souverän taten (leider gehörte ich nicht dazuL).

Schlussendlich sattelten wir gegen 14:00Uhr unsere Autos und fuhren dann zum Schießstand zurück. Für mich war es dieses Jahr, wie auch schon in den letzten Jahren, ein toller Tag. Ich denke, das nicht nur mir dieser Tag mal wieder richtig Spaß gemacht und das Wetter (wie eingehend erwähnt) war uns sehr wohlgesonnen.

Hier nun unsere kleine "Ergebnisliste" und ein paar schöne Fotos.

 

René Burghardt

 

Name

Stand 1

Stand 2

Stand 3

Stand 4 Stand 5

Gesamt

Burghardt, Nicole

4

4

4

3 3

18

Burghardt, René

3

3

3

3 3

15

Döring, Reiner

4

4

6

3 3

20

Forster, Dirk 6 3 3 4 4 20
Herbold, Manfred 4 4 4 3 3 18
Kehr, Jutta 4 3 4 4 4 19
Kohl, Christian 4 5 4 6 3 22
Manske, Erich 4 3 5 4 3 19
Nafe, Peter 3 3 3 4 4 17
Ruhling, Dirk 4 4 4 5 5 22
Sedigh-Pape, Hamid 3 2 3 2 3 13
Silldorf, Silke 5 6 4 4 4 23
Szklorz, Klaudiusz 4 5 3 5 3 20
Szklorz, Nicole 4 4 4 5 4 21
Holzhauer, Willi 4 4 3 4 4 19

 

 

 

1. Fackelturnier bei uns in Kaufungen - Eine wahrlich schaurige Angelegenheit

 

Dieses Jahr haben wir zum ersten mal unser normaler Weise internes oder auf Einladung stattfindendes Fackelschießen als Turnier ausgerichtet und wir können mit stolz behaupten: Allen hat's gefallen (jedenfalls haben wir bis jetzt nichts gegenteiliges gehört). Grizu hat uns noch am selben Abend versprochen im "Free-Archers" Forum einen kleinen Bericht zu veröffentlichen. Und das hat er auch getan:

 

"Soderle, wir waren dort und kommen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder.
Dieses Jahr war es zwar das erste mal das die Kaufunger ihr Nachtschießen ausgeschrieben haben, aber man hat gemerkt, dass sie damit schon Erfahrung hatten. Ich weiss nicht warum leider nur wenige den Weg nach Kaufungen gefunden haben, denn es gab nichts zu bemängeln.
Angefangen von der tollen Atmosphäre bis hin zu den Zielen war alles top organisiert. 16 Ziele gab es zu beschießen. Auf Grund der Dunkelheit und den damit verbundenen "Gefahren" einen Pfeil daneben zu schießen, wurde auf Tierbilder geschossen. Diese waren von JVD und sind meiner Meinung nach sehr gelungene Tierbilder. Als Scheibenmaterial wurde Stramit benutzt, ja ich hab da auch meine Vorurteile, aber selbst Compounder haben sich nicht darüber beklagt. An den Scheiben waren rechts und links Petroleumlampen angebracht und beleuchteten das Tierbild. Man konnte nicht viel erkennen, aber genug, um zu wissen wohin man schoss.

Fazit Ziele: Prima
Der Parcours ging durch den Wald den man schon vom Kaufunger Schneeturnier kennt. Vom Ausgangspunkt aus wurde man von Knicklichtern durch den Parcours geleitet. Da man ja das übliche Flatterband des Nachts nicht sieht war dies eine prima Alternative. Die Pflöcke waren diesmal nicht aus Holz sondern aus Solarlampen und erfüllten somit einen doppelten Zweck.  Der Vollmond tat sein übriges zu der ausgesprochen tollen und romantischen Stimmung an diesem Abend. Überall in und um das Schützenhaus waren Feuerkörbe, Teelichter etc. aufgestellt.
Das Startgeld von 10€ war OK, denn nach dem Schießen gab es noch eine leckere Erbsensuppe mit Fleisch, welche im Startgeld inbegriffen war. Für die wenigen Schützen gab es zum Schluss noch eine kleine Siegerehrung und die Besten wurden mit einem kleinen Preis bedacht.  Ich fand es schade das nicht mehr Schützen dort waren. 60 Teilnehmer hätten es sein können, leider waren wir nur ca. 35.
Alles in allem ein wirklich schöner Abend mit einer ganz anderen Stimmung wie man sie sonst von Turnieren kennt.
Wichtigstes Equipment war natürlich eine Taschenlampe oder Kopflampe die man bei so einem Turnier logischerweise dabei haben sollte.
Eine kleine Anmerkung an die Kaufunger sei noch gestattet. Nehmt doch eure eigenen Schützen mit in die Wertung, es gibt doch keinen Grund diese außen vor zu lassen.
So genug geschrieben. Bitte schickt mir auch nächstes Jahr eure Ausschreibung, denn meine Frau und ich sind mit Sicherheit wieder dort.
Danke für den netten Abend, lieben Gruß
Marco, Sonja und Arnold vom BLV
"

 

Und Sateless schrieb ebenfalls im Forum:

 

"Mir hat es auch super gefallen und ich ärgere mich wahrscheinlich noch ein paar Wochen lang, weil ich 3 wahnsinnig tolle Fotomotive verpasst habe! Zu ergänzen habe ich folgendes:
- Weder Systemschützen, noch Visierschützen hatten unlösbare Probleme. Ich hatte 2 Visierrecurver und einen Compounder in der Gruppe, die zurecht kamen. Mir hat auch der Schatten des Pfeils als Orientierung gereicht, am Bogen muss ich nichts sehen.
- Die Suppe war sehr lecker!
- Zwischen den Knicklichtern haben sich auch wegweisende, schöne Kürbisköpfe versteckt.
- Die "vereinseigenen" Schützen wurden wohl aus 2 Gründen aus der Wertung genommen, a) ist das Fackelschießen normalerweise ihre VM und b) wollten sie keinen Anlass zum Klagen geben, ihre Schützen hätten einen Vorteil, weil sie das Gelände in- und auswendig kennen.

Nächstes mal sehr gerne wieder und definitiv mit Kamera!"

 

Diese beiden für uns tollen Berichte machen uns Mut auch nächstes Jahr wieder unser Fackelschießen als Turnier auszurichten, denn uns hat es einen riesen Spass gemacht es zu organisieren und so liebe Gäste empfangen zu dürfen!

 

Jutta Kehr & René Burghardt

 

Foto-DownloadErgebnisliste

 

 

 

18.10.2009

4.Gebirgsjagd in Willebadessen - Wir sind nicht ohne Erfolge zurück gekommen

 

Das letzte Turnier liegt gerade mal zwei Wochen zurück, da wollten wir es doch gleich noch einmal wissen und fuhren diesmal zur 4. Willebadessener Gebirgsjagd. Obwohl der Morgen leicht kühl und feucht anfing (was zu dieser Jahreszeit jedoch nichts untypisches ist) hinderte dies die ca. 200 angemeldeten Teilnehmer nicht, zahlreich zu erscheinen. Leider mussten wir aus unseren eigenen Reihen zwei gesundheitliche Ausfälle verzeichnen (an diesem Punkt gute Besserung an Euch) aber zumindest einen Startplatz konnten wir noch weiter vermitteln. Dieses Jahr musste niemand auf seinen heißen Kaffee oder Kakao vor Schießbeginn verzichten, so konnte es dann wenigsten etwas aufgewärmt losgehen. Auch belegte Brötchen waren für alle Schützen reichlich vorhanden.

Gekennzeichnet war das Turnier durch 32 Stände mit insgesamt 34 Zielen, mehreren Hunterschüssen und einem minus Punkte Ziel. Zwei der Hunterziele waren wirklich nur was für die Superschützen. Da wäre zum Einen das Eichhörnchen, fröhlich mümmelnd, auf einem Stamm sitzend und zum Anderen ein hungrig, nach schmackhaften Insekten pickender Buntspecht besonders hervorzuheben. Alle Ziele waren, wie letztes Jahr auch, wieder gut in den Parcours eingebunden und die Wege zwischen den Schießpflöcken war nicht allzu weit. (Näher als 5m geht wohl auch kaum ;-) ). Nach dem Schießen war ein fröhliches Beisammensitzen im Jägerhof in Willebadessen geplant. Hier konnte man sich bei einem warmen oder auch kühlen Getränk und einem superleckerem Schweinebraten wieder stärken und ausruhen. Als dann die Schießzettel alle ausgewertet waren konnte die Siegerehrung stattfinden. Gewinnen konnte man Urkunden und ein wunderbares Multitool (Gewinner die ein Solches schon hatten, konnten sich etwas anderes aussuchen), mit dem man nun nicht mehr auf  andere Messertragende Bogenschützen angewiesen ist um seine Pfeile aus den verschiedensten Hindernissen rauszukrokeln. Man hat ja nun selber eins ;-).

Fazit: Ein sehr gelungenes Turnier mit anspruchsvollen Zielen und einem schönen Ausklang inkl. freundlicher und fröhlicher Veranstalter.

 

Jutta Kehr & René Burghardt

 

Bogenklasse Name Punkte Platzierung
Damen Jagdbogen Nicole Burghardt 362 5
Damen Jagdbogen Jutta Kehr 414 3
Herren Langbogen Erich Manske 324 45
Herren Jagdbogen Dirk Forster 314 43
Herren Jagdbogen Simon Witt 414 22
Herren Jagdbogen Christian Burmester 450 13
Herren Jagdbogen René Burghardt 464 9

 

 

 

06.10.2009

Die 6.BOWRA-Jagd mit neuem Parcours in Edertal-Affoldern

 

… und mit den neusten Nachrichten von Tag um fünf vor halb sieben.. - wieso geht der elende Wecker an?! Erstens ist es Samstag (und ein Feiertag noch dazu – das hat mein Hirn aber erst später am Tag realisiert) und Zweitens ist es draußen noch dunkel. Leider fällt mir dann nach einer kurzen Sammelphase – wir drehen die Uhr eine halbe Stunde vor – wieder ein, dass ich den Wecker selber gestellt hatte.. aber warum..? ..warum steht man quasi freiwillig an einem freien Samstag in aller Herrgottsfrühe auf? Für die Einen absolut nicht nachvollziehbar (mein Kater tut sich mit so was extrem schwer..), aber für die, die einmal Blut geleckt haben wie eine Sucht – na klar, ein Bogentunier!
Mit dieser Motivation war`s dann auch gleich weniger dunkel – kann natürlich auch am voranschreiten der Zeit gelegen haben.
Flugs die Klamotten ins Auto geschmissen, zwei Scheiben Toast zwischen die Zähne geklemmt und ab ging`s zum schönen Edersee. Dort wurde anlässlich einer neuen Parcourseröffnung ein nettes kleines Einladungsturnier veranstaltet und da sich die üblichen Verdächtigen in Sachen Bogenturnier von unserem Verein in Richtung Celle verkrümelt hatten, durfte ich quasi alleine „spielen“ gehen. Na ja, so ganz alleine war ich dann doch nicht, denn ca 70 weitere Schützen fanden sich dann doch noch ein. Die 28 Turnier-Schüsse (leider nur zwei Hunter) stellen einen Bruchteil des permanenten Parcours (98 Ziele!) dar und waren wandertechnisch doch recht anspruchsvoll in den Hängen am Edersee verteilt. Eigentlich alles super, aber einen kleinen Kritikpunkt gab`s trotzdem. Die Wegeführung war so manches Mal recht unglücklich und ein Fangnetz bietet halt keinen 100% Schutz – also bitte das nächste Mal „mehr save than sorry“.
Ansonsten war`s mal wieder super lustig und als extra Zückerchen gab`s am Schluss noch ne Verlosung unter allen Teilnehmern (so was kommt an und ist immer gerne gesehen).
Und wer so richtig Bock auf Sport hat, dem empfehle ich wärmstens mal den kompletten Parcours zu begehen – aber nicht die Wanderschuhe vergessen ;-)

 

Nicole Burghardt

 

Bogenklasse

Name

Punkte

Platzierung

Damen Jagdbogen

Nicole Burghardt

240

3

 

 

06.10.2009

Vom Winde verweht – Zu Besuch bei der 26. Celler Herbstjagd

Es ist schon peinlich, dass man als gebürtiger Celler erst nach Kassel ziehen muss, um zu erfahren, dass es in der Heimatstadt einen großen Bogensportverein gibt – nur wenige hundert Meter von der eigenen Haustür entfernt. Gut, meine Bogensportkarriere begann erst vor ca. eineinhalb Jahren und mein Umzug ist schon fast acht Jahre her, aber wer weiß, wie es mir ergangen wäre, wenn ich im Kindesalter als weltgrößter Winnetou-Fan von diesem Verein gewusst hätte…
Umso aufgeregter war ich also, als es am vergangenen Wochenende zum Turnier nach Celle ging – und ich bin sicher, dass ich Jutta und René mehr als einmal nervte, wenn ich ihnen diese „Metropole am Rand der Lüneburger Heide“ durch „Insider-Berichte“ näher bringen wollte. Los ging’s also schon am Samstag, die anvisierte Führung durch ein belebtes Mittelalterstädtchen entpuppte sich jedoch – feiertagsbedingt (3. 10. – Tag der Deutschen Einheit) als Gang durch eine Geisterstadt. Selbst die Besteigung des Celler Kirchturms musste, trotz vorheriger Zusage von entsprechender Stelle, mangels Anwesenheit von Vertretern eben dieser Stelle, gestrichen werden.
Gegen 19:00 Uhr trafen wir uns dann mit Erich und Ines, welche übrigens beide ebenfalls die erste Hälfte ihrer Leben in Celle und Umgebung verbracht haben. Beim ausgiebigen Studium der Celler Gastronomie wurde das Geisterstadtdebakel schnell vergessen, und durch Erichs Kontakte zum örtlichen Veranstalter waren wir bereits am Vorabend des Turniers über alle Ziele, die Gruppeneinteilungen und unsere Startpositionen bestens informiert. Ines nahm übrigens nur passiv am Turnier teil, war gedanklich aber sicher rund um die Uhr bei uns.
Dann kam der Sonntag, und mit ihm nicht nur der Startschuss zur Herbstjagd, sondern auch feuchte Winde, welche uns an der Durchführbarkeit des Turniers zweifeln ließ. Doch der Reihe nach: Zunächst sah alles gut aus, Anfahrt und Parkplatzsuche verlief reibungslos und das grummelige Wetter vom Vortag schien langsam den ersten herbstlichen Sonnenstrahlen zu weichen. Auch die Ein- und Verteilung der 185 – vorrangig norddeutschen - Turnierteilnehmer verlief ohne größere Verzögerung.
Geschossen wurde auf insgesamt 36 3D-Ziele, welche auf dem Gelände rund um den Kiebitzsee (einer ehemaligen Müllhalde, welche inzwischen begrünt und der Öffentlichkeit zugängig ist) anspruchsvoll, jedoch nicht unschaffbar gesteckt wurden. Neben diversen Weitschüssen gab es mehrere Bergauf- und Bergabschüsse, zwei Hunterziele sowie eine Wildschweinfamilie, bei der vom Hochstand aus nur der Keiler, nicht aber die Bache oder die Frischlinge geschossen werden durften – sonst gab’s Punktabzug (übrigens auch, wenn der Schuss verweigert oder ins Leere gesetzt wurde). Der Parcours selbst hatte eine Länge von ca. 3,4 km und führte zwischen Bäumen, Hügeln und hohem Gras bergauf und bergab bis ans Ufer des besagten Kiebitzsee entlang. Erwähnenswert ist in diesem Zusam-menhang ein Bär und ein Krokodil, welche über den See hinweg geschossen werden sollten (und auch getroffen werden mussten, wollte man nasse Füße beim Pfeilesuchen vermeiden).
Eingeteilt in eine 5er-Gruppe marschierten Jutta, René, Erich, ein junger Mann aus Ehlershausen und ich los, um Könige vom Kiebitzsee zu werden, doch bereits bei den ersten Zielen frischte der Wind auf, so dass unsere angepeilte Königswürden in weite Ferne zu rückten schien. Ob oben auf dem Hügel oder in den Senken dazwischen: immer wieder machten starke Windböen uns das Schießen schwer, teilweise war es sogar unmöglich, einen Pfeil auf die Pfeilauflage zu legen bzw. dort zu halten. Und wer behauptet überhaupt, dass Pfeile nicht um die Ecke fliegen können? So manches Mal waren wir erleichtert, wenn das Ziel windgeschützt in einem Wäldchen zwischen den Bäumen stand.
Zu den „windigen Pfeilen“ gesellte sich das tückische Gelände, welches durch den weichen Untergrund und den hohen Grasbewuchs so manchen Pfeil auf Nimmerwiedersehen verschwinden ließ. René und ich hatten bereits am dritten Ziel die ersten Verluste zu beklagen, nach der Hälfte (!!!) des Parcours waren es allein bei mir schon drei Pfeile, welche es zu betrauern galt. Dass dies der Motivation zum Weiterschießen nicht gerade zuträglich war versteht sich von selbst.
Letztendlich bewältigten wir den Parcours aber recht souverän, immer vor Augen, dass auch die anderen Gruppen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten. Benötigt haben wir für alle 36 Ziele etwa sechs Stunden, inklusive einer Mittagspause nach der Hälfte der Strecke. Überhaupt war die Planung und Koordination bei diesem Turnier vorbildlich, Verzögerungen oder längere Wartezeiten gab es kaum. Da konnte man auch die etwas zeitintensivere Auswertung der Schießzettel tolerieren, was aber nicht den Veranstaltern anzulasten war: Eine Gruppe hatte statt Punkte nur Kreuze auf die Schießzettel gemacht um die einzelnen Ziele abzuhaken und war nun beim Prüfen, bei welchen Zielen ein Körper- oder Kill-Treffer zu verzeichnen war (da die Kills zusätzlich angegebnen werden sollten). Getröstet wurden die Wartenden für diese Verzögerung unterdessen mit einer heißen Erbsensuppe aus der Goulaschkanone, welche bereits mit der Startgebühr bezahlt worden war.
Eine kurze, aber sehr großzügige Siegerehrung beschloss diesen Tag, so dass der ganze Trouble gegen 18:00 Uhr zu Ende ging. Die höchste Platzierung von uns Hessen erlangte übrigens Jutta, welche sich in ihrer Klasse den zweiten Platz und damit eine Ladung Bratwürstchen sicherte (die restlichen Platzierungen wie immer in der Tabelle am Ende dieses Textes).
Über eine detaillierte Wiedergabe seiner eigenen Schießleistung schweigt der Autor dieses Artikels, nur soviel sei gesagt: abzüglich aller äußeren Einwirkungen (Wind, Gelände, Pfeilverlust und daraus resultierende mangelnde Motivation) habe ich schlicht sch... geschossen. Statt des Titels König vom Kiebitzsee reicht’s bei mir wohl eher für die Kategorie „Hofnarr“.
Von den oben erwähnten, verlorenen Pfeilen wurden übrigens einige von anderen Schützen gefunden und im überfüllten Fund-Pfeile-Eimer hinterlegt. Eine abschließende, gemeinschaftliche Suche von uns Hessen am Ende des Turniers brachte dann auch die letzten Ausreißer zurück, sodass alle Kasseler ohne Verluste den Heimweg antreten konnten.
Ob die 27. Celler Herbstjagd (3. Okt. 2010) erneut mit unserer Teilnahme rechnen kann, wird die Zukunft und nicht zuletzt der Wetterbericht zeigen. Dann aber nur mit tatsächlicher, vorheriger Kirchturmbesteigung!
 

Dirk Forster

 

Bogenklasse Name Punkte Platzierung
Damen Jagdbogen Jutta Kehr 338 2
Herren Langbogen Erich Manske 303 26
Herren Jagdbogen Dirk Forster 255 29
Herren Jagdbogen René Burghardt 366 11

 

 

 

 

06.09.2009

Wir sind zurück vom 17. Jagdturnier in Neuwirtshaus

 

Heute machten sich mal wieder 7 tapfere Recken auf in ferne Lande (Bayern), um am 17. Neuwirtshäuser Jagdturnier teilzunehmen. Natürlich wird es auch wieder hier in den nächsten Tagen einen kleinen Turnierbericht (diesmal von Dirk) geben. Nur eins vorweg - Ines erreichte nach langer Turnierpause souverän den 3. Platz :-).

Ein paar Fotos, sowie unsere Platzierungen gibt es allerdings schon heute, damit Ihr schon einmal was zum gucken habt. Und nicht vergessen, schaut einfach mal wieder rein.

... Und hiern nun wie versprochen unser eigentlicher Turnierbericht. Viel Spaß.

 

René Burghardt

 

08.09.2009

Der Tradition verpflichtet: Zu Besuch beim 17. Neuwirtshäuser Jagdturnier

 

Schon seit Wochen gab es fast kein anderes Thema mehr auf dem Schießplatz als das 17. Neuwirtshäuser Jagdturnier. Nicht, weil es ein besonders ausgefallenes Turnier ist, ein extravagantes oder gar eines mit besonders wertvollen Gewinnen, nein, der Grund war ein anderer: auf diesem Turnier hat unser Obmann Erich seine ersten Bogenschießerfahrungen gemacht und nach eigenen Angaben an allen bisherigen Turnieren teilgenommen. Das motiviert natürlich doppelt, und so machten sich „sieben tapfere Recken“ (O-Ton René) am Sonntag in aller Herrgottsfrühe auf, um den Bazis mal zu zeigen, dass der gute Erich seine Erfahrungen auch weiterzugeben vermag.

Nach gut 90minütiger Fahrt im Van auf angenehm freien Straßen kamen René, Jutta, Nicole, Erich, Ines und ich gegen 8:30 Uhr am Ort des Geschehens in Neuwirtshaus (Bayern) an: ein mit 20 Zielen zum Parcours umfunktionierter Hügel, dessen Spitze in einer kleinen Waldlichtung lag, welche als Sammelplatz und Meldekopf diente. Hier schloss sich uns noch Christian an und so waren wir Recken komplett.

Nach dem üblichen Anmelde- und Gruppenbildungsprozedere starteten das Turnier schließlich pünktlich um 9:30 Uhr mit der ersten Runde: 3D-Standart mit max. drei Pfeilen pro Ziel und Schütze. Die Ziele selbst waren angenehm im Schwierigkeitsgrad und auch von Anfängern (zu denen ich mich noch immer zähle) zu bewältigen, das Gelände war überschaubar und gut zugängig. Letzteres bedeutet übrigens nicht, dass nicht auch in hohem Gras oder in Rappsfeldern Pfeile verloren gehen können. Als besonderes „Handicap“ offerierte sich übrigens ein bimmelnder Schütze aus der Nachbargruppe, welcher mit seinem mit Glöckchen behängtem Köcher nicht nur mich nervte und so manches konzentrierte Zielen verzögerte.

Bei durchschnittlich fünf Personen pro Gruppe und 109 Teilnehmern insgesamt war der erste Rundgang nach etwa zweieinhalb Stunden überstanden, und weil jeder von uns tapferen Sieben mit seinem Ergebnis mehr als zufrieden war, schmeckte das Mittagessen ganz besonders gut. Ein dickes Lob sei an dieser Stelle einmal den Neuwirtshäuser Köchen und Organisatoren ausgesprochen: euer Spießbraten war klasse und die Örtlichkeiten auf der Waldlichtung mit Grill und offenem Feuer ließen ein echtes Pfadfinder-Feeling aufkommen.

Während der Mittagspause wurde der Parcours neu gesteckt und so konnte um 13:30 Uhr die zweite Runde eingeläutet werden: eine Hunter-Runde mit nur einem Pfeil pro Ziel und Schütze. Zur Erklärung für Neulinge: bei einer echten Jagd (= engl. hunt) würde das Beutetier bei einem Fehlschuss die Flucht ergreifen, wodurch die Chance auf einen zweiten Schuss vertan wäre.

Der Vorteil von Hunter-Runden ist, dass man zügig voran und schnell zum Schuss kommt, nachteilig ist hingegen, dass ein Fehlschuss nicht ausgeglichen werden kann, was wiederum die Punktzahl  und nicht zuletzt die Motivation nach unten zieht. Und jetzt mal Hand auf’s Herz: bei zwei oder gar drei Nullern in Folge klingt der Satz „dabei sein ist alles“ schon ein wenig zynisch, nicht wahr? Übrigens bauten wir uns damit gegenseitig wieder auf, dass wir uns Ziele ausguckten, welche „diesmal aber wirklich von jedem von uns getroffen werden müssen“ (was letztendlich nur fünfmal gelang). Nach zwei weiteren Stunden war der Spuk vorbei, die Summe in der unteren Zeile unserer jeweiligen Punktezettel nicht ganz so toll wie die beim ersten Durchgang.

Zurück am Sammelpunkt konnte aufgrund einer guten Organisation recht schnell mit der Siegerehrung begonnen werden, für welche man als Gastredner niemand geringeren als den stellvertretenden Bürgermeister gewinnen konnte. Und am Ende waren sich alle einig, dass sich der Ausflug gelohnt hat und das Turnier ein echtes Ereignis war. Dementsprechend wurde der Tag noch vor Ort mit Kaffee, Kuchen und ein oder zwei (oder waren es drei oder vier?) selbstgebrannten Obstlern beschlossen.

Zwei der “7 tapferen Recken“ haben abschließend noch eine besondere Erwähnung verdient: Zum einen Ines, weil sie nach Jahren der Abstinenz an diesem Turnier wieder als aktive Schützin teilgenommen hat und sich auch gleich einen stolzen dritten Platz in ihrer Bogenklasse eroberte (Ihr Preis – ein Präsentkorb mit vielen Leckereien – überstand die Rückfahrt freilich nicht vollständig). Zum anderen René, welcher als unermüdlicher Fahrer nicht nur auf jeden Tropfen Alkohol verzichtet, sondern uns auch sicher zum Turnier hin und wieder zurück nach Hause gebracht hat. Hierfür ein ganz, ganz dickes Dankeschöööööön.

 

Dirk Forster

 

Bogenklasse Name Punkte Platzierung
Damen Blankbogen Ines Manske 566 3
       
Damen Jagdbogen Nicole Burghardt 472 6
Damen Jagdbogen Jutta Kehr 526 5
       
Herren Langbogen Erich Manske 482 13
       
Herren Jagdbogen Christian Burmester 432 19
Herren Jagdbogen Dirk Forster 454 17
Herren Jagdbogen René Burghardt 570 8

 

 

 

30.08.2009

Zu Besuch bei den Shadow Hunters in Volkmarshausen - Für manche gleich zweimal

 

An diesem Wochenende fand das 2-Tages-Turnier in Volkmarshausen statt. Das Turnier konnte an beiden Tagen sowie auch einzeln geschossen werden. Leider gab es für 1-Tages Teilnehmer keine eigene Wertung, wodurch die Chancen für eine gute Platzierung wesentlich geringer ausfielen.

Nichts desto trotz war dies ein sehr schönes und gut organisiertes Turnier. Die beiden zu schießenden Parcours mit jeweils 28 Zielen waren toll und einfallsreich ausgepflockt und wer  auch den Parcours "orange" geschossen hat, kam in den Genuss seine Pfeile auf den "Varan im Dunkeln" fliegen zu lassen. Sensationell war der Wapiti-Hirsch welcher uns doch sehr in Erinnerung bleiben wird. So ein großes Ziel haben wir wahrlich noch nie schießen dürfen. Mal sehn, wenn wir fleißig sparen...

Ein wenig überraschend war dann noch das "Pfeilschrottziel"  im grünen Parcours. Der Steinbock am Bahndamm hat uns Vieren aus der Gruppe insgesamt 6!!! (SECHS!) Pfeile gekostet. Aber Pfeilbauer müssen ja auch leben und Steinböcke leben nunmal bekanntlich in etwas unwirtschaftlicheren Gebieten.

Fotos von diesem Turnier werden noch kommen.

 

 Jutta Kehr & René Burghardt

 

Bogenklasse Name Teilnahme Punkte Platzierung
Jugend weiblich Jagdbogen Marie Spohr Sa. & So. 414 1
         
Jugend männlich Visierborgen Martin Weber nur Sa. 297 1
Jugend männlich Visierborgen Steffen Weber nur Sa. 250 2
         
Damen Langbogen Gabi Vogel Sa. & So. 550 4
Damen Langbogen Anja Spohr Sa. & So. 463 8
         
Herren Langbogen Marcel Drewes nur Sa. 233 58
Herren Langbogen Reiner Döring nur Sa. 220 59
         
Damen Jagdbogen Jutta Kehr Sa. & So. 565 3
Damen Jagdbogen Nicole Burghardt nur Sa. 260 19
         
Herren Jagdbogen René Burghardt Sa. & So. 652 8
Herren Jagdbogen Wim Vogel Sa. & So. 626 10
Herren Jagdbogen Uwe Spohr Sa. & So. 505 27
Herren Jagdbogen Dirk Forster nur So. 210 51

 

 

 

05.07.2009

Unsere erste Kaufunger Sommerjagd 2009

 

 

Hiermit möchten wir uns bei allen Schützinnen und Schützen bedanken, die an unserem Turnier teilgenommen haben. Ihr ward tolle Gäste und wir freuen uns sehr über die vielen positiven Rückmeldungen. Natürlich wäre auch dieses Turnier nicht ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer und der Unterstützung des hiesigen Forstamtes möglich gewesen. Auch hier noch einmal ein großes Dankeschön.

Wir hoffen möglichst viele von Euch bei unseren nächsten Turnieren wiederzusehen (13. Schneeturnier 2010 & 2. Kaufunger Sommerjagd 2010). Bis dahin. Viele Grüße und viel Erfolg beim Bogensport.

 

Download Fotos Teil 1Download Fotos Teil 2

(So, nun sind alle Bilder zu download bereit)

 

René Burghardt

 

 

07.06.2009

Besuch der 6. Schwebdaer Bogenjagd am 6. Juni oder mein “erstes Mal”

Angefangen hatte alles eigentlich schon fünf Tage früher, am 1. Juni, als mir Jutta gleich zu Beginn des Trainings entgegenkam und aufgeregt fragte:„Hast du nächsten Samstag schon etwas vor? Wir wollen zu einem 3D-Turnier und brauchen noch einen Ersatzmann, da uns kurzfristig jemand abgesprungen ist.“ Nun, vor hatte ich noch nichts, und so fand mein erstes Bogenturnier nun also in knapp einer Woche statt.
Okay, am Vereinsturnier hatte ich teilgenommen, am Fackelschießen auch, und selbst am Schneeturnier war ich beteiligt gewesen, wenn auch nur als Brötchenschmierer. Aber so ein externes Turnier, wo man extra mit dem Auto hinfahren muss, das war schon etwas anderes.
Eine Fahrgemeinschaft war schnell gefunden, und so nahmen mich Jutta, René und Nicole noch an diesem Tag unter ihre Fittiche, um mir eine letzte “echte” Trainingsstunde zu verpassen. Gleich zweimal ging’s auf unsere vereinseigenen Parcours, zunächst 3D, danach noch einmal Scheibe. Ganz nebenbei erfuhr ich dann, was der Unterschied zwischen einem Kill und einem X-Kill ist, warum man auf den ersten Körpertreffer mehr Punkte bekommt als auf einen zweiten, was – punktetechnisch – Schwanzfedern mit Hörnern gemeinsam haben und warum Hunter-Ziele viel realitätsnäher sind als die “normalen”, obwohl es sich doch bei beiden um die selben Figuren handelt.
„Ach ja, strahlte René mich an, „als Neuling bist du auch für den Homepagebericht zuständig. Bring’ also am besten einen Fotoapparat und etwas zu schreiben mit.“ „Nimm’s locker“, zwinkerte mir Nicole abschließend zu, „ich habe von meinem ‚ersten Mal’ erst am Abend zuvor erfahren.“

Und dann war er plötzlich da, der große Tag...
Früh morgens um 7:00 Uhr ging’s los in Richtung Eschwege bzw. Meinhard wo wir nach einem kleinen Orientierungsumweg und etwa einer Stunde Fahrt pünktlich im Ortsteil Schwebda zum Turnier eintrafen. Freudig begrüßt wurden wir von Erich und Ines, welche schon einige Zeit vor uns eingetroffen waren. An Interna gesellten sich später noch Reiner und Manfred zu uns, ferner ein Pärchen, das aus persönlichen Gründen anonym bleiben möchte. Auch der eine oder andere Altbekannte wurde begrüßt, was für mich bedeutete, dass ich nur neue Gesichter gesehen habe.
Und da waren sie dann: Bogenschützen und -schützinnen aus fast ganz Deutschland, rund 200 an der Zahl. Manche von ihnen hatten mehrere 100 Kilometer zurückgelegt und waren bereits seit Stunden auf den Beinen, andere kamen aus den umliegenden Ortschaften und waren frisch ausgeruht, gutgelaunt waren jedoch alle. So paarten sich gleichverteilt Mittelalteroutfits mit Vereinskleidung, Camouflageanzüge mit traditionellem Jägergrün und Sportswaer mit normalen Straßenklamotten.
Dann fiel endlich der Startschuss. Eingeteilt in 6er-Gruppen galt es nun, nacheinander 36 Ziele zu bewältigen, welche auf einem etwa 4 km langen Rundweg verteilt waren. Ob man nun ein Bison am Waldrand treffen sollte, Ratten aus der Mülltonne oder Geier vom Aas vertreiben, einen Luchs vom Baum aus schießen oder Gänse vor einem Fuchs retten musste – die Veranstalter hatten beim Parcoursaufbau viel Phantasie bewiesen. Eine besondere Herausforderung war das Ziel Nr. 17: hier musste ein Vielfraß erlegt werden, was nur durch einen Schuss durch ein Baumloch zu bewältigen war (für unsere Kinofreunde: die englische Bezeichnung für Vielfraß lautet übrigens Wolverine). Dennoch: die Schwierigkeit der Ziele war ausgewogen und fair. Und für die ganz kleinen unter den Schützen gab es extra „Kinderstartpunkte“.
Weiter ging’s mit meinem Sammeln an neuen Erfahrungen: etwa 20 neue Ausreden, warum gerade dieser Pfeil nicht getroffen hat (wo man doch bei früheren Turnieren stets in der Spitzengruppe platziert war) nenne ich nun mein eigen. Ferner weiß ich jetzt, dass man beim Zielen keine Witze erzählen darf, Schüsse über weite Distanzen stets einfacher sind als über kurze (oder war es umgekehrt?) und dass es zu Punktabzügen führt, wenn man Äste abbricht, die ein natürliches Hindernis beim Zielen und Schießen bilden. Ach ja: ratsam ist es auch, mit einem Lackstift ein, zwei oder drei Ringe auf die eigenen Pfeile zu malen, damit man später nachvollziehen kann, in welcher Reihenfolge ein Ziele getroffen wurde, oder welcher Ausreißer noch im Unterholz zu finden ist.
Wettermäßig fühlten wir uns eher wie im April als wie im Juni, denn erfrischende 15 °C und regelmäßige Nieselregenschauer forderten irgendwann ihren Tribut. So freuten wir uns gegen Ende des Parcours mehr auf das Lagerfeuer und die Grillwürstchen als auf eine eventuelle Positionierung auf den vorderen Plätzen.
Beschlossen wurde der Tag feucht-fröhlich und mit einer traditionellen Siegerehrung innerhalb der einzelnen Bogenklassen sowie der Erkenntnis, dass es auch in anderen Vereinen gute Schützen gibt und noch kein Robin Hood vom Himmel gefallen ist.
Meine persönliche Bilanz aus diesem Tag sind ein verlorener, ein verbogener und zwei entfiederte Pfeile sowie die Einsicht, mehr Verbesserungs- als Verschlechterungspotential in mir zu tragen. Dennoch glaube ich, dass dies der Beginn eines wunderbaren Hobbys ist, will sagen: es gibt noch viele Turniere da draußen – haltet euch fest, ich komme!!!

 

Dirk Forster

 

Ergebnisliste 6. Schwebdaer Bogenjagd

Name Bogenklasse Punkte Platzierung
Nicole Burghardt RC Damen 305 11
Jutta Kehr RC Damen 367 4
Gabi Vogel LB Damen 315 7
Reiner Döring LB Herren 268 45
Erich Manske LB Herren 327 38
Manfred Herbold PB Herren 343 11
Dirk Forster RC Herren 262 50
René Burghardt RC Herren 391 28
Wim Vogel RC Herren 426 17

 

 

01.06.2009

Das 3. Klosterturnier (07 & 08 Kampf um die Eresburg) in Willebadessen 2009 - Ein etwas anderer Erfahrungsbericht

 

Vorneweg, dass Turnier hat uns viel Spaß gemacht jedoch denke ich, dass viele die noch nie auf einem Turnier waren trotz der vielen Erzählungen verständlicher Weise Schwierigkeiten haben, sich einen solchen Tag richtig vorzustellen. Darum gibt es dieses Mal auch ein kleines Video (Video startet automatisch nachdem des geladen wurde), welches unsere Gruppe vor, während und nach dem Schießen zeigt.

Viel Spaß damit.

 

Das eigentliche Turnier konnte an zwei Tagen geschossen werden. Am Samstag gab es die Möglichkeit eine reguläre 3-Pfeil-Runde zu schießen und am Sonntag wurde der gleiche Parcours in einer 2-Pfeil-Runde geschossen. Das schöne daran war, dass man jeden Tag separat schießen konnte, wodurch es sich auch ergab, dass einige aus unserer Abteilung lieber am Samstag und die anderen lieber am Sonntag geschossen haben. Bevor ich jedoch noch mehr erzähle gibt es hier nun die Platzierungen der beiden Tage.

 

3-Pfeil-Runde Samstag 41 Ziele / max. 820 Punkte
Name Bogenklasse Punkte Platzierung
Gabi Vogel LB Damen 595 7
Marcel Drewes LB Herren 547 36
Reiner Döring LB Herren 611 24
Manfred Herbold PB Herren 629 17
Wim Vogel RC Herren 666 13

 

2-Pfeil-Runde Sonntag 39 Ziele / max. 780 Punkte
Name Bogenklasse Punkte Platzierung
Nicole Burghardt RC Damen 489 15
Jutta Kehr RC Damen 589 3
Erich Manske LB Herren 643 12
René Burghardt RC Herren 650 10

 

Ich hoffe Euch hat das Video gefallen, und vielleicht hat der ein oder andere nun doch noch einmal etwas mehr Lust bekommen seinen / ihren Namen bei der nächsten Ausschreibung zum Einsatz zu bringen.

Bis zum nächsten Mal - Viele Grüße

 

René Burghardt

 

 

20.05.2009
Tolles Wetter, große Motivation und viel Spaß – Das waren die Zutaten der Vereinsmeisterschaft 2009
 

Letzten Sonntag (17.05.2009) war es wieder soweit. Die Sonne war da, der Parcours ausgepflockt und all unsere teilnehmen Mitglieder und unsere Freunde vom BSC Vellmar fanden den Weg zu Schießplatz. Geschossen wurde auf Tierbildauflagen und Ringscheiben sowie auf unsere 3D Tiere. Neben unseren „Alten Hasen“ war es wieder sehr schön viele „neue“ und „turnierunerfahrene“ Schützinnen und Schützen begrüßen zu können. Wahrscheinlich hat es vielen in den Fingern gekribbelt einmal an einem kleinen „Probeturnier“ teilzunehmen und vielleicht auch zu sehen wie man sich so im Vergleich zu den anderen schlägt. Die Auspflockung war jedoch in keinster Weise die eines „Probeturniers“, denn auch wenn es keine Platzierungen gegeben hat, wurde der Parcours jedoch mit Anspruch und viel Mühe ausgepflockt. Da neben den Tierbildauflagen noch die Ringscheiben zum Einsatz kamen war im Scheibenparcours für Abwechslung gesorgt und auch die Konzentration beim Anblick der kleinen Bunni-Scheiben erhöhte sich schlagartig ;-), und wem die Konzentration schon flöten gegangen war konnte wenigstens im Addieren der Punkte profilieren.
Nach dem Schießen ist vor dem Schießen, aber diesmal gab es nach dem Schießen erst einmal eine wohlverdiente Pause. Nachdem der Grill ordentlich auf Hitze (ca. Stufe IV „Vorhof zur Hölle“) gebracht wurde, gab es für meisten ausgehungerten Bogenschützinnen und Bogenschützen kein Halten mehr und es begann das „Turnier“ um den Grill. So verflog der Tag und ehe man sich versah verließen die Letzten erst gegen 17:00 Uhr den Schießplatz.
Ich denke unsere Vereinsmeisterschaft 2009 hat jedem so viel Spaß und Laune gemacht wie mir und ich hoffe dass unsere „Neuen“ angespornt durch ihre gewonnenen Erfahrungen uns schon bald zu ihrem ersten externen Turnier begleiten.
Bis zum Nächsten Mal.

(Alle Fotos der Vereinsmeisterschaft 2009 stehen im Mitgliederbereich zum Download bereit.)

René Burghardt
 

 

 

12.03.2009

Das 7. Elterser Rucksack Turnier - Wir waren dabei

 

Auch wenn nun schon einige Tage vergangen sind, möchte ich Euch dennoch von unserem Ausflug nach Elters am 07.03.2009 berichten.

Frohen Mutes und mit der großen Chance auf Schnee (so lautete zumindest der Wetterbericht) machten wir uns vergangenen Samstag auf nach Elters in der Rhön. Das Gelände des FB Elters ist, ähnlich wie unseres, fast ausschließlich durch Wald geprägt, was uns ja eigentlich zugute kommen sollte. Mit 32 Zielen hatten wir ordentlich was zu tun, dennoch ging alles zügig und ohne viel Warten. Mit drei Pausen schafften es auch alle bis auf drei Gruppen den Wald bis ca. 16:00 - 16:30 verlassen zu haben. Die Entfernungen waren ordentlich aber schiessbar. Vielleicht hätte der ein oder andere Hunterschuss auch ruhig 1 oder 2 Meter weiter zum Schützen stehen können, aber so etwas spornt natürlich auch an. Ab dem späten Mittag schaute dann auch die Sonne einmal vorbei, wobei sie auch etwas länger zu Besuch hätte bleiben können. Zu den Besonderheiten dieses Turniers zählten neben den zwei mit Fell belegten 3D Tieren (Geschmackssache) ein Schuss aus einer Hütte und der Schuss auf einen Metalldrachen bei dem nur das Kill aus Etafoam bestand. Wer also mal wissen will wie sich seine Pfeile beim Treffen einer Metallscheibe verhalten, der sollte sich Elters schon einmal vormerken. Ein Tipp am Rande: Carbonpfeile sind für solche Schüsse nicht geeignet, aber die Versuchung war zu groß und das Verhalten beim Aufprall ist auch nicht zu verachten ;-).

Nach dem Schießen ging es dann zur Siegerehrung und zur Auslosung der Tombolapreise.

In der Klasse "Damen Langbogen Holzpfeile" erzielte Gabi Vogel den 3. Platz und der 1. Platz in der Klasse "Herren Blankbogen" ging mit Abstand an Lukas Annacker. Zum guten Schluss konnte Nicole noch einen schönen Tombolapreis ihr Eigen nennen. Der Rest von uns wurde wieder mit viel neugewonnener Erfahrung und einem schönen Turnier belohnt.

 

René Burghardt

 

 

27.02.2009

Zu Besuch in Celle - Unser erstes zweitägiges Fita-3D-Turnier

 

Um es gleich vorweg zunehmen. Niemand sollte sich als Feldbogenschütze von dem Wort "Fita" abschrecken lassen. Auch hier wird nur mit Wasser gekocht ;-), und dabei immer noch mit viel Spass.

Am vergangenen Wochenende machten wir uns auf in den fernen Norden. Unser Ziel war das Zweitages-Turnier in Severloh, ausgerichtet vom VfL Westercelle. Wir, dass waren diesmal Christian, Jutta und ich. Da es unser erstes Zweitages-Turnier war, wussten wir natürlich nicht was da auf uns zukommen würde. - Kurz gesagt, es hat uns sehr viel Spass gemacht. Das Turnier war sehr gut organisiert und die Betreuung stimmte auch. Insgesamt wurden zwei Parcours geschossen, jeden Tag einen. Ein Parcours bestand größtenteils aus Entfernungsschüssen, der andere aus meist kurz gestellten Zielen. - Hier wäre eine bessere Durchmischung nicht schlecht gewesen.

Trotz der jeweils nur 25 Ziele kam auch am restlichen Tag keine Langeweile auf. Nach dem Essen konnten wir am frühen Abend bei einem "Pömpelschiessen" teilnehmen. - Leider haben wir hierbei jedoch kläglich versagt. Das danach stattgefundene Fackelschiessen (wenn auch nur auf drei Tiere) lag uns da schon eher im Blut, und wir mussten auch keine Zeit mit dem Suchen unserer Pfeile vertun.

Nach dem Fackelschiessen war dann noch ausstreichend Zeit neue und alte Bekannte zu treffen und in der alten Scheune den Abend ausklingen zu lassen.

Am Ende des zweiten Tages wurde in den Bogenklassen mit mehr als 10 Teilnehmern ein Final-Indoor-3D-Schiessen der jeweils 4 besten durchgeführt. Leider waren wir nicht dabei. Christian und ich erreichten in unserer gemeinsamen Bogenklasse Platz 15 und 14. Jedoch konnte glücklicherweise Jutta unsere Ehre mit ihrem 2. Platz retten.

Uns hat es bei den Bogenschützen Westercelle sehr gut gefallen und wer mal Lust hat auf ein sehr schönes Turnier in den Wäldern der Südheide dem sei die " Fita-3D-Wintergames" in Severloh zu empfehlen.

Einziger wirklicher Kritikpunkt den ich hier noch erwähnen möchte ist die Preisgestaltung bei der Verpflegung. Beim nächsten Mal einfach die die Verpflegung wieder selbst machen und nicht an ein Catering abgeben, dann kann das Essen und Trinken auch wieder preislich richtig schmecken.

 

René Burghardt